Kirche 'Mariae Geburt' in Böllenborn
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Der von umkränzenden Wäldern im wahrsten Sinne des Wortes im "Naturfrieden" eines malerischen Tals des Wasgaus zwischen der "Hohen Derst" und dem "Kahlenberg" gelegene Ort Böllenborn beherbergt das Kirchlein "Mariae Geburt". Der kleine Kirchenbau wurde nicht zu Unrecht als "Kronjuwel von Böllenborn" apostrophiert, zählt doch der spätgotische Chor der Kirche, für die
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Kurfürst Philipp der Aufrichtige 1489 ein Sammelpatent zum Neubau einer Pfarr- und Marienwallfahrtskirche gewährte, wegen seiner eigentümlichen Baugestalt mit einem achsenwinkligen
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Schluß und seinen spätgotischen Plastiken zu den architektonischen Besonderheiten in der Pfalz. In der Verbindung von mittelalterlichem Chor und barockem Langhaus als einschiffigem Saalraum samt einem Dachreiter mit markanter Rokokohaube findet sich eine in der Pfalz geläufige Kombination, denn nach den Zerstörungen des Ortes im Pfälzischen Erbfolgekrieg mußte durch verstärkten Zuzug
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der Einwohner das Langhaus entsprechend vergrößert werden.
Der Chor der Kirche von 1489 ist noch unzerstört erhalten, das Langhaus dagegen wurde in den Jahren 1722, 1741 und 1768 erweitert. Das ehemalige Gnadenbild der Kirche ist 1746 mit einem Strahlenkranz versehen worden.
Die Wendelinuskapelle in Reisdorf wurde 1991 zur Kapelle umgebaut. Ehemals war es als Feuerwehrhäuschen im Einsatz.
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